Location

[NOHO]. Zentral gelegen im Hamburger "Melting Pot" zwischen Reeperbahn und Große Freiheit auf der einen und Nobistor und Holstenstraße auf der anderen Seite - und doch ganz anders, als es das Treiben auf den Straßen vermuten lässt.

Der Name [NOHO] ist sowohl eine Abkürzung für die anliegenden Straßen als auch eine Hommage an das kreative, pulsierende New Yorker Szene-Viertel Soho. Das Doppeldeutige ist gewollt. Der Anspruch international. Die Stadt in Aufruhr. Das [NOHO] ist auf bestem Wege, ein eigener kleiner Stadtteil zu werden. Auf 700 Quadratmetern ist am Ende sündigen Meile eine Insel des guten Geschmacks und des gepflegten Feierns entstanden. Wer auf St. Pauli einen modernen Hotspot sucht, eine Umgebung zum Loslassen und Auftanken, zum Wohlfühlen und Abgehen, kann endlich fündig werden.

Der Club hat nach kürzester Zeit schon seinen festen Platz in der Hamburger Nachtkultur erobert. Die Architektur ist atemberaubend und unterstreicht den internationalen Anspruch. Gefeiert wird auf zwei Etagen. Im 4. Stock lässt RnB, Funk und Soul die Hüften kreisen. Im 5.Stock werden die Hände in die Luft geworfen zu House, Danceclassics und Crossover. Erlaubt ist was gefällt. Hier hat die Nacht keine Grenzen; manchmal beendet sie nicht einmal der Sonnenaufgang. An der Garderobe gibt man nicht nur seine Jacke ab, sondern auch seine Zurückhaltung. Hier wird getanzt, als gäbe es kein Morgen mehr. Das ist zumindest der Anspruch mit dem die Betreiber an das ganze Projekt herangegangen sind. Sie haben den Club gebaut, in den sie selbst gerne gehen würden und der Hamburg gefehlt hat.

Nicht nur für Architekturstudenten ist der Besuch Pflicht. Der Tanzkäfig im 4. Stock mit massiven Stahlketten statt Gittern ist vielleicht eine Reminiszenz an die S&M-Keller in der näheren Umgebung. Dennoch wirkt er eher einladend denn einschüchternd. Schwarze Sofas laden hier zum Verweilen ein. Das war aber nur das "amuse-geule". Der Hauptgang wartet unter dem Dach. Flankiert von zwei Dachterrassen betritt man im 5. Stock eine kubistische Welt. Die dunkle Tanzhölle unter dem Sternenhimmel. 2000 einzeln steuerbare LEDs schießen Blitze durch den Saal. 100 in verschiedenen Winkeln montierte, schwarze Spiegel brechen das Licht wie ein Diamant. Die riesige Discokugel thront über allem wie ein funkelnder Globus. Die Räume des ehemaligen Erotic Art Museums erhalten eine völlig neue Bedeutung. Wo früher regungslose Exponate begutachtet werden konnten, wird nun getanzt, geflirtet und gefeiert. Alles ist in Bewegung. Das [NOHO] ist sozialer Treffpunkt für die Paradiesvögel der Stadt. Es ist die neue Dimensionen des Ausgehens in der Hansestadt.

Im [NOHO] feiert die Bohème der Stadt. An der Tür werden die Gäste selektiert. Denn ein Club ist immer nur so gut wie sein Publikum. Exzessive Chiller treffen auf chillgen Exzess, Alleskönner auf Nichtstuer, Obermacker auf Underdogs, Partymacher auf Genießer, Hipster auf Zeitlose, Models auf Charakterköpfe, Ballerinas auf Verballerte, Tanzjunkies auf Musikliebhaber, Punker auf Banker, Freaks auf Freelancer, Tanzbären auf Barhocker, Lolitas auf Sugar Daddys, Connaisseurs auf Pink Ladies, gefallene Engel auf gerade Aufgestandene, Voodoo-Priester auf Tanzgötter, Veteranen auf Küken, die Schönen auf das Biest. Einlass ist ab 21 Jahren. Wer drin ist, gehört für diese Nacht zur Familie.